Wie wählt man ein Kamera-Objektiv aus?

Makro objktiv, objektiv Weitwinkel -

Wie wählt man ein Kamera-Objektiv aus?

des Lesens

Das Objektiv ist ein optisches System, durch das das Licht eines Objekts in die Kamera gelangt.

Es besteht aus einer Reihe von Linsen, mit denen die Vergrößerung eingestellt werden kann, und hat eine Blende, die den Lichteinfall durch mehr oder weniger starkes Öffnen oder Schließen reguliert.

Welche Brennweite sollten Sie für Ihr Objektiv wählen?

Vergrößern oder Verkleinern bedeutet, dass Sie den Vergrößerungsfaktor des im Sucher angezeigten Bildes ändern.

Diese Vergrößerung hängt von der Brennweite des Objektivs ab. Die durchschnittliche Brennweite, die Ihrem Hauptblickfeld entspricht: das ist 50 mm.

Unterhalb von 50 mm wird das Feld vergrößert. Dies wird als "Weitwinkel" bezeichnet, und wenn die Brennweite vergrößert wird, erhöht sich die Vergrößerung: Dies wird als "Tele" bezeichnet.

Kamera Objektiv

Mittlere Brennweiten: 50 mm 

Eine Brennweite von 50 mm stellt die Proportionen einer Szene mit einer Wiedergabe wieder her, die dem menschlichen Sehen nahe kommt.

Diese Vergrößerung ermöglicht es, Porträts in der mittleren Einstellung aufzunehmen. Dies ist eine der beiden Brennweiten, die ich im Studio verwende.

Zoomobjektive, die vom Weitwinkel bis zum Teleobjektiv reichen. Sie haben eine gewisse Vielseitigkeit, die sie nützlich macht.

Wenn ich vor Ort bin und nicht sicher bin, was mich erwartet, bevorzuge ich oft diese Art von Objektiv, wie z. B. das 24-70 mm f/2.8.

So kann ich in jeder Situation sehr schnell reagieren. Auf diese Weise kann ich mich um die dringendsten Situationen kümmern und warten, bis ich auf ein geeigneteres Objektiv umsteigen kann, wenn es die Situation zulässt.

Weitwinkelobjektiv

Weitwinkelobjektiv: weniger als 50 mm

Objektive, die kleiner als 50 mm sind, werden als "Weitwinkel" oder "Weitwinkelobjektive" bezeichnet. Sie ermöglichen eine Vergrößerung des Sichtfeldes. Nützlich, um eine ganze Landschaft zu erfassen.

Das Weitwinkelobjektiv wird auch verwendet, um einen Raum in Innenräumen zu fotografieren, wenn man nicht viel Abstand hat. Ich verwende oft ein 16-35-mm-Objektiv für Dekorationsaufnahmen oder Hotelfotografie,

Einige Objektive sind Ultraweitwinkelobjektive und ermöglichen 180°-Aufnahmen. Dies ist insbesondere bei Fisheye-Objektiven der Fall, die so genannt werden, weil der abgerundete Effekt einen "Fischaugen"-Effekt erzeugt.

Die Verzerrungen sind oft enorm und können zu amüsanten Effekten führen. Aber wie bei allen Effekten wird man ihrer bald überdrüssig...

Teleobjektiv: über 50 mm

Ein Objektiv über 50 mm wird als Teleobjektiv bezeichnet. Brennweiten über 50 mm vergrößern das Motiv. Durch die Verkleinerung des Blickwinkels wird auch der Hintergrund im Bild reduziert und die Perspektive begradigt.

Die Wahl des Objektivs ist in der Tat eng mit dem Bildausschnitt verbunden, da sie den Inhalt Ihres Bildes beeinflusst. Wenn Sie mehr wissen möchten, können Sie sich für den Fotokurs 05 über Rahmung und Komposition anmelden.


Teleobjektiv
Ein weiterer Vorteil von Teleobjektiven ist, dass sie die Schärfentiefe verringern. Die hohe Vergrößerung von Teleobjektiven in Verbindung mit einer großen Blendenöffnung ermöglicht es, einen unscharfen Hintergrund zu erhalten, vor dem sich das Hauptmotiv deutlich abhebt.

Ich verwende Objektive mit langer Brennweite vor allem für Porträts. Im Studio verwende ich abwechselnd ein 50-mm-Objektiv für Weitwinkelaufnahmen und ein 100-mm-Makroobjektiv (f/2,8) für Nahaufnahmen mit geringer Schärfentiefe. Vor Ort mache ich die meisten Porträtaufnahmen mit einem Canon 70-200 f/2.8 Zoom.

Die Apertur der Blende

Der Blendenwert eines Objektivs ist auf der Vorderseite des Objektivs oder manchmal an der Seite angegeben.

 

Wie wählt man ein Kamera-Objektiv aus?
Hier haben wir ein einfaches Zoomobjektiv, das von 18 bis 55 mm reicht. Die angegebenen Blendenwerte sind f/3,5 - 5,6. Aber Vorsicht, es gibt einen Haken!

Diese beiden Werte entsprechen nicht den minimalen und maximalen Blendenwerten des Objektivs. Sie entsprechen den maximalen und maximalen Blendenwerten!

Erläuterung: Dieses Objektiv ist ein 18-55mm F/3.5 - 5.6 Zoom. Bei 18 mm liegt die maximale Blendenöffnung bei f/3,5 und bei 55 mm bei nur 5,6. Seien Sie versichert, dass die Blendenwerte relativ einfach zu verstehen sind.

Sie erfordern jedoch Größenordnungen, an die wir nicht gewöhnt sind. Genau hier liegt die Schwierigkeit.

Der Vorteil einer großen Blende ist, dass mehr Licht in die Kamera gelangt und Sie somit auch bei dunkleren Lichtverhältnissen arbeiten können.

Wenn Sie Innenaufnahmen ohne Blitz machen oder Bilder von Shows oder Konzerten aufnehmen möchten, benötigen Sie Objektive mit einer großen Blendenöffnung.

 

Die Apertur der Blende

Hier finden Sie eine Übersicht über die Blendenwerte:

Die meisten Standard-Zooms haben maximale Blendenwerte zwischen f/3,5 und f/5,6. Professionelle Zooms haben eine konstante maximale Blendenöffnung von f/2,8.

Mit anderen Worten, sie haben eine maximale Blende von f/2,8, unabhängig von der Brennweite, bei der sie verwendet werden.

Wenn Sie Objektive mit einer größeren Blendenöffnung als f/2,8 benötigen, müssen Sie sich für Objektive mit f/1,8 oder f/1,4 fester Brennweite entscheiden.

Einige Festbrennweiten sind sogar bis f/1,2 offen, allerdings zu recht hohen Preisen.

 Wie wählt man ein Kamera-Objektiv aus?

Zoomobjektive und Festbrennweiten

Manche Objektive werden als "Festbrennweiten" bezeichnet, weil sie nur eine Brennweite haben. Sie können nicht zoomen, haben aber in der Regel eine größere Blendenöffnung.

Dadurch können sie mehr Licht in das Objektiv lassen und somit auch bei dunkleren Lichtverhältnissen fotografieren.


Die Vorteile von Festbrennweiten:

Der Vorteil von Festbrennweiten ist, dass sie ausgezeichnete Qualitätsobjektive zu einem sehr günstigen Preis bieten.

Das macht sie zu einer hervorragenden Investition, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unbestreitbar.

Das 50mm f/1.8 oder f/1.4 ist oft die erste Anschaffung von Fotografen, die sich zusätzlich zu den mit der Kamera gelieferten Grundoptiken ausrüsten wollen.

Ihre großen Blendenöffnungen bieten die Möglichkeit, auch bei wenig Licht zu arbeiten und eine geringe Schärfentiefe zu erzielen.

Der daraus resultierende Effekt der Hintergrundunschärfe ist äußerst schmeichelhaft und lässt sich mit dieser Art von Objektiv sehr leicht erzielen.

Wie wählt man ein Kamera-Objektiv aus?

Die Vorteile von Zoomobjektiven

Zoomobjektive sind vielseitig. Sie sind weniger restriktiv und bieten mehr Flexibilität bei ihrer Verwendung. Andererseits bieten sie geringere Blendenwerte als Festbrennweiten.

Ein hochwertiges Zoomobjektiv mit einer großen Blendenöffnung (z. B. f/2,8) ist weniger lichtstark als ein festes Objektiv und kostet viel mehr.

Sie müssen sich also mit einem weniger lichtstarken Objektiv begnügen oder das Geld für ein Zoom mit großer Blende ausgeben.

 

Sollte ich ein Zoomobjektiv oder ein festes Objektiv wählen?

Ich höre oft, dass feste Objektive besser sind als Zooms, weil sie einen zwingen, sich zu bewegen und um das Motiv herum zu drehen, um neue Blickwinkel zu finden.

Das ist wahr. Aber nur für die großen Anfänger. 

Soll es ein oder mehrere Ziele geben?

Der Vorteil eines einzigen Mehrzweckobjektivs besteht darin, dass Sie die Objektive nicht wechseln müssen.

Der Nachteil: Je größer der Brennweitenbereich eines Objektivs ist, desto größer ist die Gefahr, dass die optische Qualität leidet.

Außerdem haben Sie nur ein Objektiv, das allerdings recht sperrig sein kann.

Wie wählt man ein Kamera-Objektiv aus?

Minimaler Fokusabstand und Makro

Genau wie Ihr Auge kann auch ein Objektiv nicht fokussieren, wenn das Motiv zu nah ist. Dies wird als Mindestfokussierentfernung bezeichnet

Um sehr nah an ein kleines Motiv heranzukommen, müssen Sie spezielle Objektive wie Makroobjektive verwenden.

Stabilisierung

Einige Objektive verfügen über einen optischen Stabilisator, um Bewegungsunschärfen zu vermeiden.

Dies ist ein Vorteil, der es Ihnen ermöglicht, auch bei relativ langen Belichtungszeiten scharfe Bilder zu machen.

Bitte beachten Sie, dass Stabilisatoren nur die Bewegungsunschärfe begrenzen, die mit der Kamerabewegung zusammenhängt.

Wenn das Motiv jedoch zu schnell ist, kann der Stabilisator Bewegungsunschärfe nicht verhindern.

kamera objektiv